Fraktion berät Haushalt 2018

Am vergangenen Wochenende fanden sich die Lüner Freien Demokraten im sauerländischen Sundern ein, um über den Haushalt 2018 der Stadt Lünen zu beraten.

Dennoch fanden die Freien Demokraten weitere Einsparmöglichkeiten. So ist es eine Idee die Ausländerbehörde Lünens an den Kreis abzugeben, damit dieser im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit die Aufgaben übernimmt. Der Kreis ist bereits für alle anderen kreisangehörigen Städte die kommunale Ausländerbehörde. Nur Lünen unterhält noch ihre eigene.

Die Freien Demokraten diskutierten außerdem über die geplante Stadtbücherei in der Persiluhrpassage. Bemängelt wird insbesondere, dass das Projekt im Rat am 14.12. zur Abstimmung steht, ohne dass Kosten bekannt sind. „Wir haben eine Verantwortung dem Bürger gegenüber. Ohne eine transparente Kostenaufstellung können wir den Beschluss in der Form nicht mittragen und haben somit Nachberatungsbedarf“, stellten die Fraktionsmitglieder fest.

Den Teilnehmern fielen insbesondere die zum Teil unzureichenden Erklärungen zum Haushalt auf. Die Beschreibungen wurden zum Teil einfach aus den Vorjahren übernommen, ohne dass diese angepasst wurden. Oft fehlen Erläuterungen auch ganz, so dass die einzelnen Produkte schwer nachzuvollziehen sind. Es stellt sich die Frage wie sorgfältig hier von der Verwaltung gearbeitet wurde.

Die Freien Demokraten schlagen vor, die Auslastung der bestehenden Kultureinrichtungen zu erhöhen. So können nicht verkaufte Eintrittskarten für das Theater zum Beispiel an Schüler oder sozial Benachteiligte gegeben werden. Dadurch können Interessierte angelockt werden und die kulturelle Bildung würde gestärkt.