Wahlkampfauftakt zum Thema Sport

Am Montag trafen sich die Freien Demokraten Lünen zu ihrem Wahlkampfauftakt zur Bundestagswahl. Zu Gast waren die FDP-Bundestagskandidaten Beate Oertel und der sportpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Andreas Terhaag, die mit den Gästen über Sport diskutierten.

Thematisch ging es unter anderen um die Intensivierung des Schwimmunterrichts für Kinder und Jugendliche. „Immer mehr Kinder können nicht oder nicht richtig schwimmen. Dies kann der Schwimmunterricht in der Schule alleine nicht auffangen. Hier müssen wir ansetzen und Vereine wie das DLRG einbinden und auch die Eltern in Verantwortung nehmen“, führte die Bundestagskandidatin Beate Oertel aus.

Zudem setzt sich die Landtagsfraktion für eine bessere Sportförderung ein. So sollen mithilfe motorischer Tests in Grundschulen, die in räumlicher Nähe zu den Sportschulen liegen, Sporttalente gefunden werden.

Um den Breitensport zu fördern, ist es ein Anliegen der Freien Demokraten Bürokratie abzubauen. Dadurch soll es einfacher werden ehrenamtliche Trainer für die Vereine zu finden und es sollen Synergieeffekte zwischen den Vereinen erzeugt werden.
Um auch die finanzielle Ausstattung zu sichern, muss aus Sicht der FDP der sogenannte Pakt des Sports neu aufgestellt werden und der Landessportbund unterstützt werden.

Für Lünen schlägt der Fraktionsvorsitzende Dr. Roland Giller vor, dass der Sport ähnlich wie in der Wirtschaft auch in die Stadtverwaltung Einzug halten soll: „Denkbar ist etwa ein Fitnessraum, geführte Gymnastikübungen am Arbeitsplatz oder eine Kooperationen mit Vereinen oder Fitnessstudios. Dies verbessert die Gesundheitssituation und führt langfristig zu einer Reduzierung des Krankenstandes.“

Abschließend schlägt der sportpolitische Sprecher Andreas Terhaag eine Olympiabewerbung des Ruhrgebiets vor. „Es sind bereits fast alle Sportstätten vorhanden und es würde sichergestellt, dass sie weiter genutzt werden. Dennoch müssen die Menschen im Ruhrgebiet diese Idee mittragen.“ Insgesamt erhofft er sich bei Umsetzung der Idee einen Investitionsschub für die Region und eine Verbesserung der Nahverkehrssituation.