Blaue Brücke auch für die Lippestadt

Insbesondere beim Brückenneubau an der „Rundsporthalle/Hilpert-Theater“ sowie der Umgestaltung der „alten Mercedes-Fläche“ sollen nach neuer Meinungsbildung der Lüner Liberalen neue Akzente für den Standort Lünen gesetzt werden. Nicht nur ein „normaler“ Brückenneubau als sicherer Übergang für Fußgänger und Behinderte sind mögliche Gedankenspiele. Eine Holzbrücke, in Anlehnung an die sogenannte „Blaue Brücke“ in Freiburg, sehen die Fraktions- und Parteimitglieder als Vorbild.
Eine mögliche Finanzierung ist durchaus aus den Töpfen der öffentlichen Hand möglich. Land, Bund oder auch Europa sollen das mögliche Projekt stemmen. Aber auch Spenden durch ortsansässige Firmen sind Alternativen. Es muss weiter eine Verzahnung von Kulturstandort und der Stadt geben.
Gerade auch bei dem für die Stadt veröffentlichten desaströsen Bericht zu den Staus in Lünen. Die Verkehrssituation in Lünen würde durch einen Brückenneubau verbessert. Langfristig fordern die Liberalen zur Entlastung der Stadt aber auch eine Wiederaufnahme der Verlängerung der B236 in den Verkehrsplan.
Beim Thema „alte Mercedes-Fläche“ schlagen gleich zwei Herzen in der marktwirtschaftsfreundlichen Brust. Investitionen sind durchaus begrüßenswert. Das vorgeschriebene Ausschreibungsverfahren von Seiten der Stadt sollte jedoch eingehalten werden. Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit, so das Motto.
Die angedachte Neuansiedlung von geplanter neuer Gastronomie beziehungsweise von Gewerbe auf der Fläche ist durchaus vorteilhaft. Gewerbesteuereinnahmen für den Stadtsäckel, dazu die Verbesserung des Erscheinungsbildes und die Gewinnung von möglichen Neukunden für Lünen sind aus Sicht der FDP Lünen positive Signale.
Den Schlüssel für eine wirtschaftspolitische und sinnvolle Umsetzung des Geländes liegt nun in den Händen von Wirtschaftsförderer Eric Swehla. Er soll das Objekt an den Markt bringen und sinnvoll entscheiden.