FDP Lünen informiert sich im St.-Marien-Hospital über die aktuelle Lage

Um einen Eindruck der Sorgen und Nöte der relevanten Gesundheitszentren zu erlangen, kamen die FDP Lokalpolitiker sowie Ärztliches- und Pflegepersonal am Freitagnachmittag zusammen.

Über eine Videokonferenz wurde auch das St.-Christophorus-Krankenhaus in Werne zugeschaltet.

Die Sorgen der Verwaltung des Krankenhauses, des pflegerischen Personals aber auch der Ärzte wurden der Delegation der Lüner FDP vorgetragen. Neben der Frage der ausreichenden Beschaffbarkeit der persönlichen  Schutzausrüstung, z.B. Mundschutz,  wurde die am Freitag angeordnete Schließung der Kitas und Schulen diskutiert. Vom Klinikum wurde die Befürchtung geäußert , dass die Mitarbeiter ihre nicht mehr betreuten Kinder selber betreuen müssen und deswegen evtl. Patienten nicht ausreichend betreut werden könnten. Dieser Sorge konnte die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP Landtagfraktion, Susanne Schneider entgegentreten. Hier wurde durch Frau Schneider betont, dass man seitens der Landesregierung diese Problematik durchaus erkannt habe und hier bereits entsprechende Ideen in konkreter Vorbereitung seien. Durch Herrn Weinand (Geschäftsführer des Marienhospital) wurde die bislang ausgesprochen positive Zusammenarbeit mit Frau Schneider hervorgehoben. Herr Weinand wies auch ausdrücklich darauf hin,dass eine Corona Infektion noch lange nicht unbedingt zu einer Erkrankung führen muss. Zusätzlich betonte er, dass bei einem Verdacht einer Corona Infektion das Gesundheitsamt des Kreises der zuständige Ansprechpartner sei, nicht das Krankenhaus.

FDP Partei und Fraktion hatten die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und konnten mitnehmen, dass der Stresstest für das Gesundheitssystem, wie Herr Weinand die Corona-Epidemie bezeichnete, auch eine Möglichkeit sei, zu lernen und an dieser zu wachsen. Leider habe es in der ehemaligen Regierung Kraft keine Überarbeitung eines Notfallplans gegeben.

Die FDP wird sich auch weiterhin für die Sorgen und Nöte der Bevölkerung einsetzen und über Frau Schneider versuchen, den Ministerpräsidenten an seine getätigten Aussagen zu binden.