FDP Lünen lehnt Forensik weiterhin ab

Nach einer eigehenden Beratung auf der letzten Fraktionssitzung am zurückliegenden Montagabend spricht sich die FDP Lünen, entgegen anderslautender Meldungen, nochmals deutlich gegen eine Ansiedlung einer Forensik in Lünen aus.

Auch der Verwaltungsvorschlag zur Viktoriabrache steht die Partei nicht uneingeschränkt positiv gegenüber. Die neue Fraktionsführung, bestehend aus Dr. Roland Giller und Karsten Niehues, ist der Auffassung, dass bevor Zeit und Lebensenergie verschwendet wird, der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW schriftlich mitteilen möge, ob eine Verlegung der Forensik überhaupt in Betracht käme. Sollte diese schriftliche Bestätigung ausbleiben, erscheint die weitere Befassung mit dem Vorschlag der Verwaltung als oboslet.

Ferner wird von den Lüner Liberalen der Vorschlag, die IGA in das Projekt mit einzubinden, als kritisch gesehen. Die Gedankenspiele von Dr. Detlef Timpe (Dezernent Fachbereich Bauen im Kreis Unna) werden von der FDP Lünen als sogenannte „Luftschlösser“ bezeichnet und entschieden zurückgewiesen. Ebenfalls möchte die FDP Lünen das Thema WLAN weiter auf der Agenda halten und spricht sich für einen flächendeckenden Ausbau auf das Stadtgebiet aus.

Außerdem sollen die Themen „Freilaufende Hunde“ und „Sicherheit“ im Seepark Horstmar im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung (SO) angesprochen werden.