Keine Forensik in Lünen

Gestern Abend waren Susanne Schneider MdL und Erik Swehla, Wirtschaftsförderer der Stadt Lünen, Gäste der FDP Lünen. Themen waren die geplante Forensische Klinik und andere Fördermöglichkeiten durch das Land NRW für Lünen.

Dr. Katte, Vorsitzender der FDP Lünen, stellte noch einmal deutlich die Haltung des Ortsverbandes dar: Es soll in Lünen keine Forensik geben!

Frau Schneider verwies auf die laufenden Gespräche mit dem Ministerium und betonte, dass der Minister nicht nur gesprächsbereit sei, sondern dass sich vielleicht auch, sollte die Forensik doch kommen, über eine Ausgleich für Lünen verhandelt werden kann und soll.

Aber: „wenn ein anderes passenderes Grundstück gefunden würde, kann die Forensik auch woanders gebaut werden.“

Der Wirtschaftsförderer betonte die Möglichkeiten in Lünen durch die entstehende psychiatrische Kompetenz und -vielleicht dann- Lünen mit einem Aus-und Weiterbildungszentrum zu verstärken, gern dann auch in Zusammenarbeit mit den bestehenden Strukturen und einer neuen stationären Psychiatrischen Abteilung für die Lüner Patienten.

Herr Swehla sieht gute Chancen für Lünen, wenn denn alle Akteure mitwirken. Gleiches gilt für laufende Gespräche hinsichtlich eines möglichen Instituts für Versorgungs- und Entsorgungstechnik. Die FDP sicherte volle Unterstützung zu. „Lünen braucht Innovation“, so Dr. Katte.

Fr. Schneider berichte ferner über die aktuellen Entwicklungen im Landtag, die neue FDP Initiative zur Verbesserung des Impfstatus für Kinder.

Einigkeit herrschte über die völlig unvernünftige und nicht frühzeitig und ausreichend kommunizierte neue Datenschutzgrundverordnung. Gerade kleine Betriebe und Vereine sind masslos überfordert. Datenschutz ist ein wichtiges Gut, aber diese Verordnung ist „über das Ziel hinausgeschossen“. „Nachbesserungen“ sind dringend nötig“,  so Frau Schneider.