Liberale können sich geteilten Bach vorstellen

Der Sommer ist zwar trocken wie lange nicht, aber mit Blick auf künftige Regenfälle schauten sich Mitglieder der FDP-Fraktion und der Partei den Krempelbach an, der immer wieder eine Rolle in der politischen Diskussion spielt.

Speziell ging es um den 90-Grad-Knick im Bereich der Siedlung Brusenkamp I und die Pläne, diesen Durchfluss leistungsfähiger zu machen. Auch das Flussbett wurde inspiziert, so die Liberalen, auch mit Blick auf das geplante Baugebiet auf dem Gelände der früheren Gärtnerei in der Bergkampstraße. „Hierbei wurde aufgrund einer aktuellen Baustelle auch sehr deutlich, dass eine Versickerung von Regenwasser, wie dies im Bereich des Gymnasium Lünen-Altlünen in Höhe der Dreifachturnhalle angelegt ist, aufgrund der Bodenbeschaffenheit kaum vorstellbar sein dürfte“, so die FDP.

Am Krempelbach sei die Ist-Situation nicht befriedigend und berge die Gefahr einer Überflutung von Flächen, die hierzu nicht ausgelegt seien. Eine Teilung des Krempelbachs auf Höhe des Krempelbachs auf Höhe des Kriegerdenkmals oder ein Regenrückhaltebecken erscheinen erforderlich, meinen die Liberalen.

Der Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung (SAL) befasse sich, wie der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Karsten Niehues berichtete mit der Thematik. Partei und Fraktion baten um regelmäßige Sachstandsinformationen.

Quelle: RuhrNachrichten Lünen 24.08.2018