Stellungnahme der FDP Lünen – SPD lehnt Grillverbot im Seepark ab

Die Bürgerinnen und Bürger haben beim Bürger-Dialog im Seepark am 16. März 2019 unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass die aktuelle Situation im und am Seepark in Horstmar nicht mehr zumutbar ist.

Bei der Veranstaltung am 16. März im Seepark wurde deutlich, wie stark die Nerven der Anwohner/-innen schon strapaziert sind. Die Situation ist gerade im Sommer einfach nicht mehr zumutbar. Einfahrten werden zugeparkt, Besucher des Seeparks urinieren in Vorgärten, die Fenster können aufgrund des Lärms und des teilweise starken Geruchs nicht mehr geöffnet werden
und viele Anwohner meiden den Seepark abends. Das hier gehandelt werden muss, steht außer Frage.

Das aufgrund der anhaltenden Trockenheit verhängte Grillverbot im letzten Jahr hat bereits gezeigt, was ein solches Verbot für positive Effekte mit sich bringt. Das hatten auch die Anwohner/-innen beim Bürger-Dialog am 16. März berichtet. Gerade das Parkplatzproblem und der Parksuchverkehr konnten dadurch reduziert werden. Auch die Vermüllung des Seeparks nahm in dieser Zeit ab.

Warum ein Grillverbot im Seepark, trotz der angespannten Lage, durch die SPD abgelehnt wurde, bleibt rätselhaft. Gerade, weil dies erst einmal zeitlich befristet verhängt werden sollte.
Eine Entscheidung gegen die Bürgerinnen und Bürger in Horstmar.

Als FDP sprechen wir uns grundsätzlich gegen vorschnelle Verbote aus.
Wenn die Situation allerdings, wie hier im Seepark, für die Menschen vor Ort nicht mehr zumutbar ist, dann muss gehandelt werden.
Ein Grillverbot, wie im Maßnahmenkatalog der Verwaltung vorgeschlagen, wäre ein geeignetes Mittel gewesen, um kurzfristig und zielgerichtet auf die Probleme
im und um den Seepark herum zu reagieren.

Schade, dass diese Chance so leichtfertig vertan wurde.

 

Pascal Rohrbach

Vorsitzender des FDP-Stadtverbandes Lünen